Dienstag, 13. Dezember 2011

Pforzheimer Zeitung die Zweite

Nach meinem "offenen Brief" an die Pforzheimer Zeitung mit einigen Reaktionen hatte ich nun ein Treffen mit dem verantwortlichen Online-Redakteur und dem Chefredakteur. Wir führten ein offenes Gespräch, ich lies mich aufklären wie Facebook,Twitter und Co derzeit gehandhabt werden und bekam auch noch mehr Einblicke. Auch mein Blogpost war natürlich Thema und ich gebe zu, dass ich sehr drastisch formuliert habe, trotzdem finde ich es noch angemessen und stehe auch dazu.
Doch nun war (und ist) eine konstruktive Zusammenarbeit angesagt. So habe Ich auch einige Tipps und Ratschläge geben können, vor allem denke ich dass durch gezieltere Auseinandersetzung mit dem Thema nicht nur die Qualität für die Leser sondern auch die Handhabung für die Verantwortlichen Redakteure verbessert.
Was die PZ nun daraus macht werdet ihr in Kürze sehen, zumindest was die Facebook-Fan-Aktion betrifft. Was dieses Meeting sonstnoch für Früchte bringen wird, werdet ihr auch erfahren, wenn es soweit ist. Hier, oder irgendwoanders im Internet. Oder auf Papier? ;) 

Freitag, 2. Dezember 2011

Facebook Worst Practice - Wie eine Tageszeitung Social Media machen will


Die Pforzheimer Zeitung hat sich ja bisher bei ihren Onlineaktivitäten schon nicht mit Ruhm bekleckert, egal ob auf ihrer Homepage, Facebook oder Twitter. Man könnte seitenweise Auflisten was sie alles falsch gemacht haben und wie sie es besser machen könnten. Aber nun haben sie den Vogel so was von abgeschossen.
Vor einigen Wochen fiel plötzlich auf, dass auf der Facebookseite nicht mehr nur der RSS-Feed eingespeist wird, sondern dass einige wenige Nachrichten auch kommentiert gepostet wurden. Anscheinend hat die PZ also einen "Social Media Manager" oder was in der Richtung eingestellt. Schön, sollte man denken, sie kümmern sich endlich mal darum. Aber weit gefehlt. Die erste große Handlung besteht - welch Wunder - aus einem Gewinnspiel:

" Wir wollen bei den "Freunden" die 4000er-Marke knacken. Bis Sonntag, 24 Uhr. Und die Ungeduld lassen wir uns etwas kosten, denn wenn es bis zum Stichtag mit den 4000 Facebook-Fans klappt, verlosen wir unter allen PZ-news-Freunden einen iPod touch."

Und in diesen zwei Sätzen stecken so ziemlich alle Fehler die man nur machen kann.
Der Erste ist das Gewinnspiel an sich um die Fanzahl zu steigern. Die Leute die gefällt mir klicken um etwas zu gewinnen sind weder Fans noch Freunde, sie bieten keinen Mehrwert und werden auch nicht die Interaktion erhöhen, werden sich auf der Seite nicht beteiligen. Es ist dieses inzwischen althergebrachte Denken dass die Fanzahl etwas über die Qualität oder den Erfolg einer Seite aussagt. Und wenn der Verleger oder der Chefredakteur jetzt auf die Idee kommt "Ich hab von diesem Facebook gelesen, wir müssen da hin und brauchen möglichst viele Fans" dann muss man ihm eben erklären dass es da nicht darum geht wer die meisten Fans hat, sondern dass es ein Kommunikationskanal ist, um den Dialog zu den Kunden/Lesern zu suchen und ihnen einen Mehrwert zu bieten.Zu der selbst eingestandene "Ungeduld" muss ich ja wohl nicht extra etwas sagen, Das geht einfach nicht!
Der Zweite große Fehler ist der Verstoß gegen die Facebook-Richtlinien für Promotion-Kampagnen. Darin heißt es unter anderem:

"2. Promotions auf Facebook müssen folgende Elemente enthalten:
a. Eine vollständige Freistellung von Facebook von jedem Teilnehmer.
b. Anerkennung, dass die Promotion in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert wird bzw. in keiner Verbindung zu Facebook steht.
c. Offenlegung, dass der Teilnehmer die Informationen [dem/den Empfänger(n) der Informationen] und nicht Facebook bereitstellt.
3. Du darfst keine Facebook-Funktionen als Registrierungs-/Einstiegsmechanismen für die Promotion verwenden. Beispielsweise darf das Anklicken von „Gefällt mir“ auf einer Seite bzw. der Besuch eines Ortes nicht zur automatischen Registrierung bzw. Teilnahme eines Teilnehmers an einer Promotion führen.
4. Du darfst die Registrierung für bzw. die Teilnahme an eine/r Promotion nicht für Nutzer bedingen, die durch die Nutzung von Facebook-Funktionen eine Handlung durchführen – außer durch die „Gefällt mir“-Angabe auf einer Seite, das Besuchen eines Ortes auf Facebook oder das Verbinden mit deiner Anwendung. Beispielsweise darfst du für die Registrierung bzw. Teilnahme nicht zur Bedingung machen, dass dem Nutzer ein Pinnwandeintrag gefällt bzw. der Nutzer ein Foto kommentiert oder ein Foto an einer Pinnwand postet.
5. Du darfst keine Facebook-Funktionen – wie z. B. die „Gefällt mir“-Schaltfläche – zur Abstimmung über eine Promotion verwenden.
6. Du darfst die Gewinner nicht über Facebook benachrichtigen, wie z. B. über Facebook-Nachrichten, -Chat oder -Beiträge in Profilen bzw. auf Facebook-Seiten."

Die PZ verstößt also nicht nur gegen eine Richtlinie sondern gegen fast alle. Ein weiterer Beweis dass Man überhaupt nicht weiß, was man da tut auf Facebook. Die Verantwortlichen setzten sich nicht einmal mit der Materie auseinander bevor sie so eine Aktion starten.
Daneben Verstößt das ganze auch gegen deutsches Recht, da nirgends Teilnahmebedingungen, Gewinnspiel-AGBs oder irgendetwas in der Art zu finden sind. weder auf Der PZ-Facebookseite noch auf der PZ-Homepage im entsprechenden Artikel.

-> Die ganze "4000 Fans-Aktion" ist also genaugenommen illegal.
(Nachtrag 3.12.:) Nachdem die Teilnahmebedingungen und das um den Brei herumgerede der PZ immer undurchsichtiger und verwirrender wird hier der entsprechende Artikel §4 Abs.5 und 6 UWG: http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__4.html. (Nachtrag Ende)

Dazu kommt noch der Grund des ganzen, Die PZ sagt nicht dass sie irgendeinen Mehrwert auf der Facebookseite bieten (wollen), dass sie sich mehr mit ihren Lesern verbinden wollen, geschweige denn auf sie hören und Anregungen und Kritik entgegennehmen. Es geht ihnen schlicht und ergreifend darum mehr Fans zu haben als andere Zeitungen. Was man aber mit diesen Fans dann macht, darüber hat man wahrscheinlich noch nicht einmal nachgedacht. Und auch die Art, wie der "Redakteur" auf Facebook die Aktion promotet ist mehr als schlecht. im Minutentakt werden per Post die aktuellen Fanzahlen veröffentlicht, einen Abend lang. Dabei immer wieder der gleiche Artikel auf der Homepage verlinkt. Ein paar der "Fans" kommentieren auch, aber auf diese Kommentare gibt es keine wirkliche Reaktion. Kein Dialog oder Ähnliches ist zu sehen, selbst diese Chance wird vertan oder die Mitarbeiter waren damit überfordert. Spontanes Antworten ohne den Text erst mal dem CvD vorlegen zu können ist ja schließlich Riskant. Aber ein größerer Mist hätte nicht mehr raus kommen können.




Ach und Liebe PZ: Ein iPod? ist das euer Ernst? bei jeder Würstchenbude gibts mindestens ein iPad oder ein iPhone zu gewinnen. iPod verlosen ist so 2008 (nicht nur wegen des iPods). Aber da steht ihr anscheinend mit eurer gesamten Entwicklung: ein paar Jahre hinterher. Natürlich seit ihr ein vom aussterben bedrohtes Medium, aber so werdet ihr diese Herausforderung nicht meistern. Wenn ihr euch schon mit anderen Zeitungen vergleichen wollt, dann macht das nicht anhand von Facebookfanzahlen, sondern schaut euch mal an was die so machen auf Twitter Facebook usw. Es gibt durchaus Zeitungen die das mit diesem "Internet" echt gut hinbekommen, gerade was auch den Dialog und die Interaktion mit den Lesern betrifft.
Und Wenn ihr einen echten Social-Media- oder einfach Online-Kommunikations-Experten Wollt, dann sucht nach ihnen da wo sie sich aufhalten: im Internet! Und nicht per Stellenanzeige auf totem Holz.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Barcamp Stuttgart - schee wars

Nach dem Fotocamp Pforzheim und dem Barcamp Karlsruhe war das Barcamp Stuttgart nun mein drittes Barcamp in diesem Jahr und überhaupt. für dieses Jahr war es auch das Letzte aber 2012 werde ich sicher wieder einige Camps besuchen. Ein paar Twitter-Statistiken zu Samstag und Sonntag hatte ich ja schon veröffentlicht. Jetzt schreibe ich meinen ausführlichen,persönlichen Nachbericht zum #bcs4:
Das Freitag-Abend Warmup des Barcamp Stuttgart fand im Steigenberger Hotel statt. Ich war zunächst skeptisch ob der noblen Lokalität, wollte mich aber positiv überraschen lassen. Die Überraschung kam aber nicht. Beziehungsweise: Ich wurde negativ überrascht. Neben der Tatsache dass ein Barcamp irgendwie nicht in ein Nobelhotel passt, auch dass weder eine homöopatische Dosis Linsen mit Spätzle noch Tiefkühlpizza "nobel" sind. Mehr Worte will ich darüber garnicht verlieren.
Am Samstag ging es um 10Uhr mit der Begrüßung und der Sessionplanung los.Beziehungsweise mit der Vorstellungsrunde. Hier fand ich die Lösung in Karlsruhe besser. ~200x3Tags kann sich niemand merken und die Zeit hätte man auch anders einsetzen können. Um 12 starteten dann die Sessions, wirkliche Pausen gab es nicht, was man positiv und negativ sehen kann. Zum einen verteilte sich der Andrang beim Essen zumindest ein kleinwenig. Zum anderen verpasste man aber auf jeden fall mind. eine Session. Und auch zum Netzwerken "zwischendurch" kam man kaum.Ich persönlich hätte das ganze etwas vorgezogen, und dafür eine Mittagspause eingebaut und evtl nach dem Abendessen noch einen oder zwei Session-slots gemacht, falls Bedarf bestanden hätte.
Nichts desto trotz war es ein schönes Wochenende! Ich habe Online-Bekannte endlich auch mal im Real-Life getroffen, Unbekannte kennengelernt, gute Diskussionen geführt und auch ein paar Sachen gelernt. Hier die Sessions in denen Ich war:
Expedition 2.0 von Heiko Weiss: Ich hatte es ja gleich getwittert: Die QR-Code Kampagne die Heiko zusammen mit der Stuttgarter Zeitung entwickelt und durchgeführt hat ist wirklich ein Best-Practice Beispiel. Die gelungene durchführung und der erzielte Erfolg (in meinen Augen) haben wirklich Respekt verdient.
Facebook Marketing von Tim Kraack: Tim stellte den Facebook-Auftritt eines Autohauses vor den er betreut. Es entstand eine gute Diskussion wie man mit den verschiedenen Problemen umgehen könnte/sollte. Und wieder einmal zeigte sich dass es keine "Universallösung" für einen Auftritt in Facebook (und auf anderen Plattformen) gibt und dass es viel Arbeit und Ideen bedarf um Erfolgreich damit zu sein.
Wege zur besseren Präsentation von Dirk Haun: Dass die meisten Powerpoint Präsentationen qualitativ zu wünschen übrig lassen weiß eigentlich jeder. Damit die eigenen Präsentationen besser werden hat Dirk Tipps gegeben und mit einer guten Präsentation schön verdeutlicht. Auch die Diskussion über die "Zwänge" die einem guten Ergebnis im Weg stehen war interessant.
Projektmanagement - Coaching und Risiken von Andreas Lohrum: Was sich sehr trocken anhört war so ziemlich die lustigste (und erschreckendste) Session des Wochenendes. Wie baut man ein Stahlwerk in Russland!? Ein Worst-Case Szenario wie es in keinem Buch stehen kann stellte Andreas mit vielen Bildern und Videos vor. Gelächter und ungläubiges Kopfschütteln wechselten sich ab.
Wann tragen wir (endlich) den Begriff "Social Media" zu Grabe? Eine Diskussionsrunde angestoßen von Oliver Sigrist. Ich habe ja auch meine Probleme mit dem Begriff, da er zu abgedroschen,ausgelutscht und schon irgendwie "komisch" klingt so langsam. Zu wirklichen Ergebnis oder einem Neuen Begriff sind wir nicht gekommen, aber zu der Einsicht dass es eben ein Modewort ist, und die "Social Media Flut" bald abebben wird.
Am Sonntag starteten die Sessions um 11, für mich standen folgende auf dem Plan:
Outsourcing - Ja oder nein? von Magdalena: Der Titel sagt es ja schon. Es ging um die Vor- und Nachteile beim Outsourcing, im Speziellen um Programmierungs-outsourcing.
Erfolgreich Bewerben mit je einem Vertreter von ICTjob.de und DMC (Namen leider entfallen/nicht gefunden): Neben vielen Dingen die Ich schon wusste oder unbewusst richtig gemacht habe gab es auch einige neue Tipps und gute Einblicke auf die "andere Seite" der Bewerbung..
Oper und Web2.0 von Christian de Vries : Wie stellt sich eine Kulturelle Einrichtung im Web dar? Wie erreicht man das Publikum ausserhalb der klassichen Zielgruppe? Was kann man alles machen mit Facebook,youtube,flickr usw... Nach der Vorstellung des, wie ich finde bisher sehr gelungenen, Projekts der Heidenheimer Opernwerkstatt gab es eine tolle offene Diskussionsrunde. Auch für meine (ehenamtliche) Arbeit habe ich neue Impulse daraus gezogen.
Tipps+Tricks für Tutorials und Screencasts von Anton Bollen: Nachdem ich schon ein paar mal erfolglos versucht habe Screencasts zu erstellen habe ich mir hier noch ein paar Tipps abgeholt und werde das in naher Zukunft wohl mal wieder in Angriff nehmen.
Wie oben schon geschrieben war es alles in allem ein tolles Wochenende. Jan Theofel hat wirklich gut organisiert, und die Sponsoren haben es möglich gemacht dass es getreu dem Barcampgedanken kostenlos war. Danke dafür an die MfG, Lightwerk, Esskultur (das Essen war wirklich überaus und ganz besonders vorzüglich), Coca Cola und alle anderen Sponsoren!
hier noch was ich so getwittert hab übers #bcs4: @theinfredible:#bcs4

Montag, 3. Oktober 2011

Barcamp Stuttgart Twitterstats 2

Nach den Statistiken vom Samstag hab ich auch vom Sonntag eine kleine Statistik mit hashtracking.com erstellt. Leider ist es mir diesmal nicht ganz gelungen die analyse um 0:00 uhr durchlaufen zu lassen, also sind ein paar Tweets wohl verloren gegangen.
Aber trotzdem ist es recht interessant und ansehnlich. Vor allem weil die Zahl der Impressions noch höher ist als am Samstag:

Bcs4trackso1

Und auch bei den Top-Twitterern hat sich ein bisschen was getan:

Bcs4trackso2
Das sind jetzt mal die Kurz-statistiken gewesen. Ich habe (wie vielleicht schonmal irgendwo erwähnt) vergessen vorher ein Tracking aufzusetzen, Ich schau aber mal ob ich mit irgendwelchen Tools noch interessante Statistiken finden oder generieren kann.
Mein persönliches Fazit (mit mehr Text oder so) werde ich auch in Kürze schreiben. Also bleibt dran oder so ;)

Sonntag, 2. Oktober 2011

Barcamp Stuttgart Twitterstats 1

Ich bin ja ein kleiner Statistikfetischist und habe heute abend mal mit hashtracking.com analysiert was denn so rund ums Barcamp Stuttgart auf Twitter loswar. Die Analyse ist für die letzten 24 Stunden, also ziemlich genau von Sa 01.10.11 00:00 Uhr bis 24:00

Bcs4tracksa1
Ich muss sagen, ich finde die Zahlen schon recht beeindruckend. vor allem die über 760.000 Impressions und ein "Gesamtpublikum" von 152.000 Follower.
Auch die "Top Ten" Ranglisten lesen sich nett. Besonder schön finde ich, dass ich auf Platz 3 bei der Anzahl der geschriebenen Tweets bin :) dabei kam mir das garnicht so viel vor was ich getwittert hab.
Bcs4tracksa2

mein persönlicher Tweet des Tages:
Tweetkaboom

(wer in der Stahlwerk-Projekt-coaching Session war weiß bescheid ;)
Achso: Ich suche noch meinen Schoki-Partner! Ich habe "Blended Learning" auf der Mini Tafel stehen :) also meldet euch

Mittwoch, 14. September 2011

Online Kommunikation komplett - ein Projekt

Vor Jahren habe ich schon die Homepage des Musikverein Eisingen gebastelt. Damals mit einem tollen Editor-programm aber als ganz "normale" html-Seite. Als ich letztens durch Zufall beim Provider eben dieser Homepage eingeloggt war bekam ich die (wahrscheinlich schon ältere) Nachricht dass das Paket von 0 auf 5 SQL-Datenbanken erweitert wurde. Ich hatte das Betteln bei der Vorstandschaft um ein größeres Paket damals aufgegeben. "Das ist doch super was du gemacht hast, wofür brauchst du denn da noch n teureres webspace-paket?" war ihr Argument. Nun auf jeden Fall hatte ich nun die SQL Datenbanken und fasste sofort den Entschluss nun auf Wordpress umzustellen.
Die Installation war schnell gemacht, der Content Umzug hingegen war eine Sisyphosarbeit. Die Links, die Bilder, die Formatierungen und die Imagemaps.. alles durfte "von hand" umgezogen werden. Und Ich meine nichtnur copy+paste ;)
Als am dritten Tag des Umzugs dann alles soweit fertig war hatte mich der Ehrgeiz gepackt. Auch wenn es ehrenamtlich ist, freiwillig und unbezahlt, werde ich es jetzt richtig machen! Mein Musikverein bekommt jetzt ein Online-Kommunikationskonzept dass sich sehen lassen kann (und nach meinen recherchen zumindest im Enzkreis und dem Kreis Karlsruhe einmalig ist)
Die Wordpress Seite enthält neben den vielen vielen Informationen immernoch einen Blog in ihrem Kern, versteckt als "Nachrichten". Gerade In einem Verein gibt es so viele Dinge über die man erzählen und berichten kann (muss). diese Struktur eignet sich dafür perfekt. Vorschauen, Nachberichte, Bildergalerien usw usw ... Bestückt wird die Seite von mir und der Presseverantwortlichen des Vereins und wenn er will darf auch der Vorstand oder jemand anderes.
Daneben hat der Musikverein Eisingen jetzt eine Facebookseite. Die ist für den direkten Kontakt zu den Stakeholdergruppen. Musiker, Freunde, "Fans" usw. Hierüber werden nichtnur die Nachrichten veröffentlich sondern Direkt veranstaltungen beworben, Bilder hochgeladen und die Youtube Videos eingebunden.
Womit wir schon beim nächsten wären: dem eigenen Youtube-Kanal. Im Laufe der Zeit sammeln sich doch einige Videos an. bisher hatte ich ein paar wenige auf meinem persönlichen YT-kanal und diese dann auf der Homepage eingebunden. das Ist aber nun auch getrennt.
Zu guter Letzt noch einen Twitterkanal. Ich habe dafür mehrere Ideen was daraus werden kann und wie er bestückt wird. Für den Anfang wird hierüber "live" von Veranstaltungen und Auftritten berichtet und so.
Vielleicht kommt in naher Zukunft auch noch ein SoundCloud-Account dazu. Könnte man sich bei einem Musikverein ja gut vorstellen ;)
Ich habe also keine "Social Media Konzeption" gemacht sondern eine allgemeine Kommunikations-Konzeption. (wollte ich nurmal so gesagt haben)

Dienstag, 2. August 2011

Cloosion - Social Thumbtagging

Seit einem weilchen verfolge Ich auf http://visionstartup.wordpress.com/ die Entstehung eines neuen Startups aus Stuttgart. Nun ist es soweit, am 1. September geht die closed Beta auf http://cs.cloosion.com/ online. Aber worum geht es eigentlich?


Cloosion_logo_3

Cloosion heisst der neue Dienst der eine neue Art von Bewertungsportal verspricht. Zum einen durch große Vereinfachungen in der Usability zum anderen durch einen großen Fokus auf das "soziale" im Netz. Nutzer stellen selbst die Dinge ein die sie bewerten wollen (in erster Linie natürlich kaufbare Artikel), legen die Schlagworte fest nach denen sie beurteilen (Taggen) und bewerten dann über einfaches Daumen hoch oder runter. das nennt sich dann Social Thumbtagging. Durch Interaktion zwischen den Nutzern und vielen Möglichkeiten soll so ein aktives, neues Bewertungsnetzwerk entstehen. 
So soll das dann ungefähr aussehen:



Meiner Meinung nach ist es eine Konsequenz aus den Ergebnissen aktueller Umfragen und Studien, die die Wichtigkeit von Bewertungen zum einen, aber auch das hohe Gewicht von Empfehlungen durch Freunde zeigt. Also gibts allein für die Idee schonmal ein großes Lob von mir.
Ich probiere alles gerne aus und bilde mir dann eine Meinung, deshalb schreibe ich jetzt weniger im Vorfeld und warte auf die Beta-Phase um ausgiebig zu testen. 
Wer, wie ich, das Ganze nun auch ausprobieren und am 1.9. gleich dabei sein will bekommt natürlich die Chance dazu! Ich habe 10 Beta-Keys zu vergeben. Der Einfachheit halber bekommen die ersten 10 Kommentare hier drunter jeweils einen Key.
Edit: Wer über Twitter, Google+ oder Facebook anfragt bekommt auch nen Key, ich will mal nicht so sein :)
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